Starke Präsenz aus Politik und Wirtschaft
Präsident Bernd Hugo hieß die Gäste herzlich willkommen und richtete zu Beginn des neuen Jahres seine besten Wünsche an die anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmer, die das Fundament der AVED-IHK Ostbelgien bilden.
Darüber hinaus freute er sich über die Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste, darunter Pierre-Yves Jeholet, Oliver Paasch, Patricia Creutz-Vilvoye, sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter aus Regierung, Parlament, Institutionen, Partnerorganisationen und der Presse.
Rückblick und Rolle der AVED-IHK Ostbelgien
In seiner Ansprache blickte Präsident Hugo auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurück. Mit der Fusion des Arbeitgeberverbandes und der Industrie- und Handelskammer zur AVED-IHK Ostbelgien sei ein wichtiger Meilenstein erreicht worden. Ziel sei es gewesen, Kräfte zu bündeln und die Interessen der ostbelgischen Wirtschaft künftig noch klarer, effizienter und mit einer starken gemeinsamen Stimme zu vertreten. Heute repräsentiert der Verband Unternehmen, die rund 60 Prozent der privatwirtschaftlichen Beschäftigung in Ostbelgien abdecken.
Dabei wurde deutlich: Eine starke Wirtschaft ist keine Selbstverständlichkeit. Sie braucht verlässliche Rahmenbedingungen, eine konstruktive Zusammenarbeit mit der Politik und engagierte Unternehmen. Präsident Bernd Hugo brachte dies mit einem bekannten Zitat auf den Punkt:
„Wirtschaft ist nicht alles, aber ohne Wirtschaft ist alles nichts.“
Wirtschaftspolitische Impulse mit Blick auf die Zukunft
Einen zentralen inhaltlichen Schwerpunkt des Abends setzte das Gastreferat von Pierre-Yves Jeholet, Vizepräsident und Wirtschaftsminister der Wallonischen Region. Unter dem Titel „Vision économique et industrielle : levier de prospérité pour la Wallonie“ stellte er seine wirtschafts- und industriepolitische Vision für die Wallonische Region vor. Er unterstrich die Bedeutung einer wettbewerbsfähigen, innovationsstarken Wirtschaft als Grundlage für Beschäftigung, Wohlstand und gesellschaftliche Stabilität, insbesondere in Grenzregionen wie Ostbelgien. Klare, pragmatische Rahmenbedingungen seien dabei entscheidend für die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen.
Im Anschluss griff Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft, Oliver Paasch, die Ausführungen auf und ordnete sie aus ostbelgischer Perspektive ein. Er zeigte auf, welche Chancen und Herausforderungen sich daraus konkret für Ostbelgien ergeben, und betonte die Bedeutung eines engen und kontinuierlichen Dialogs zwischen der Deutschsprachigen Gemeinschaft, der Wallonischen Region und den wirtschaftlichen Akteuren vor Ort.
Persönlicher Austausch zum Ausklang
Beim anschließenden Empfang nutzten die Gäste die Gelegenheit für persönliche Gespräche, neue Kontakte und einen offenen Austausch in angenehmer Atmosphäre. Der Neujahrsempfang 2026 setzte damit nicht nur inhaltliche Impulse, sondern stärkte auch das Netzwerk der ostbelgischen Wirtschaft und war ein gelungener Auftakt in ein neues Jahr der Zusammenarbeit.